Projekte
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Ganz schön anders!
Ein Filmprojekt über das Anderssein
Filmpremiere am 26.03.2026 um 16 Uhr im Kulturkino Gmünd in Kärnten
Was bedeutet es, anders zu sein?Was macht mich einzigartig?Und warum ist Vielfalt wichtig für unsere Gemeinschaft?
Das Filmprojekt „Ganz schön anders” setzt sich filmisch mit diesen Fragen auseinander. In mehreren Kurzfilmen haben Schüler:innen der Mittelschule Gmünd ihre eigenen und gesellschaftlichen Erfahrungen und Sichtweisen im Bezug auf Vielfalt reflektiert und filmisch umgesetzt. Die Filme dienen als Impuls, um sich mit Diversität auseinanderzusetzen und die Perspektive junger Menschen kennenzulernen.
Die Filme:
– Anders auf Anfang –
Ein Junge, der anders ist als seine Mitschüler:innen, erlebt immer wieder Mobbing. Wenn das passiert, wird der Tag für ihn auf mysteriöse Weise zurückgesetzt. Jedes Mal bekommt er die Chance sich anzupassen, um durch den Tag zu kommen. Doch ist das der richtige Weg, um glücklich zu werden?
– Vielfalt ist wie Farben –
Interviews mit Schüler:innen über das Thema Vielfalt. Junge Menschen berichten aus ihrer eigenen Perspektive und setzen sich mit dem Anderssein auseinander.
– „uuund bitte!” –
Das Making-of über die Filmreihe „Ganz schön anders!” Die Schüler:innen zeigen den Filmdreh aus ihrer Perspektive und erzählen von ihren Aufgaben am Set.

Future Frames – Österreich 2050
Im Februar 2025 realisierte die Medienwerkstatt gemeinsam mit der Mittelschule Gmünd in Kärnten das Projekt Future Frames – Österreich 2050. Im Zentrum des viertägigen Workshops stand die Frage: Wie stellen sich junge Menschen ihre Zukunft vor?
Gemeinsam mit den teilnehmenden Schüler:innen entwickelten wir den fiktiven Kurzspielfilm „Kontrollverlust“, der in einer von künstlicher Intelligenz gesteuerten Schule im Jahr 2050 spielt. Die Jugendlichen arbeiteten in allen Bereichen der Filmproduktion, von der Ideenentwicklung über Drehbuch, Regie und Schauspiel bis hin zu Kamera und Schnitt, aktiv mit.

Ergänzt wurde der Spielfilm durch zwei weitere Formate, die von den Jugendlichen selbst mitgestaltet wurden: ein Interviewfilm, in dem sie sich zu ihren eigenen Zukunftsfragen äußerten, sowie ein Making-of, das die Entstehung des Projekts dokumentierte.


Das Projekt verband kreative Medienarbeit mit gesellschaftlicher Reflexion, und eröffnete den Schüler:innen einen Raum zur Auseinandersetzung mit persönlichen und kollektiven Zukunftsfragen. Dabei wurden sowohl medienpraktische Kompetenzen als auch soziale Fähigkeiten wie Teamarbeit, Selbstwirksamkeit und kritischer Umgang mit digitalen Themen gestärkt.
Der Abschluss fand mit einer öffentlichen Präsentation der Filme in zwei Kinos statt. Zusätzlich wurde der Spielfilm online veröffentlicht und auf ORF III ausgestrahlt.

Fotos: Lea Genshofer
